Und ein Weg beginnt …

Den zweiten Text habe ich als Impuls gewählt, weil die Christen gerade das hohe Osterfest feiern:
Sie bedenken da, dass an Jesu Übergang vom Tod zum Leben, vom Dunkel zum Licht, laut christlichem Glauben gezeigt ist, dass Gott für uns Menschen das Leben in Fülle ermöglicht, schon hier und jetzt ein Stück weit und einmal ganz und vollendet, wenn wir selbst wie Jesus durch den Tod zur Auferstehung gelangen.

Und ein Weg beginnt …

Ostern ist der Beginn. Damit fängt alles neu an.
Mit dem Sieg des Lebens über den Tod fängt alles neu an. Und ein Weg beginnt, der gegangen sein will – mitten im Alltag.
Voll Hoffnung – weil es uns einer vorgelebt hat. Voll Vertrauen, weil auch uns diese Zusage gilt. Voll Liebe, weil uns einer so sehr liebt, dass er selbst all das auf sich nimmt – und weil er selbst all diese Wege mitgeht.
Genau darum geht es: Sich jeden Tag neu dem Tod und dem Leben zu stellen – und jeden Tag neu Auferstehung zu probieren. Das feiern wir miteinander an den Osterfesttagen – und genau das will im Alltag gelebt werden.
Wege entstehen dadurch, dass man sie Schritt für Schritt geht – aber das Ziel ist klar:
Dem Leben entgegen …

(Andrea Schwarz)